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Folklore-Label Kalan Müzik: Hasan Saltiks musikalischer Widerstand

Ein anderer Blick über die Grenzen hinweg, diesmal in die Türkei, wo Hasan Saltik 1991 das spannende Label Kalan Müzik aus der Taufe gehoben hatte. Da hatten in der Türkei gerade mal wieder die Militärs im Namen des Kemalismus die Macht übernommen hatte. Hasan Saltik war Teil des demokratischen Widerstands gegen die Militätdiktatur und machte es sich zur Aufgabe, die Kulturen und Sprachen der unterdrückten Minderheiten in der Türkei zu dokumnetieren und ihnen eine Stimme zu geben. Daran hielt er auch fest, als die Türkei sich wieder zu einer säkulären Demokratie wandelte, die in die EU strebte. Und weiter, als Erdogan dann die Demokratie von innen heraus auszuhöhlen begann und seitdem das Land weiter in Richtung nationalistisch-islamischer Diktatur drängt, die die Türkei zur alten Größe des Osmanischen Reiches zurückführen möchte. Hasan Saltik blieb auch gegen Erdogans Regime im kulturellen Widerstand. Diese Geschichte erschien zuerst am 12. April 2004 in SPIEGEL online.

Seit kurzer Zeit öffnet sich die türkische Gesellschaft für ihre ethnischen Minderheiten. Dass die Kultur der Kurden, Syrianer oder Ladinos jetzt wieder entdeckt wird, ist auch ein Verdienst des ehemaligen Widerständlers Hasan Saltik, der sich mit seiner Plattenfirma Kalan Müzik den musikalischen Artefakten Anatoliens widmet.

Ursprünglich war Hasan Saltik einfach nur auf Protest aus, auf Widerstand mit allen klingenden und singenden Mitteln. Das war in den achtziger Jahren. In der Türkei war da gerade mal wieder das Militär an der Macht, bestrebt, das säkular-nationalistische Erbe Kemal Atatürks gegen die erstarkende islamistische Reformbewegung zu verteidigen. So zumindest damals die Lesart der Generäle. Dass die Junta bei der Gelegenheit auch gleich noch beinahe ungehemmt gegen rebellische Kurden, linke Intellektuelle, aufbegehrende Arbeiter und unbotmäßige Künstler vorgehen konnte, war ein zwar nicht explizit geplanter, aber den Generälen durchaus willkommener Nebenaspekt der Diktatur.

Hasan Saltik war einer der Unbotmäßigen. Er leistete Widerstand auf seine Art und veröffentlichte linke Protestmusik. Zunächst ausschließlich türkische, dann auch kurdische und armenische. Die Veröffentlichungen seines Istanbuler Underground-Labels waren schon bald nicht nur landesweit quer durch alle Bevölkerungsschichten gefragte Äußerungen des musikalischen Widerstandes, sie begründeten auch eine Firma, die mittlerweile weltweit Kultstatus hat: Kalan Müzik.

Kalan Album: The Colours of Anatolia

Hasan Saltik erinnert sich beinahe wehmütig zurück an diese Tage:

„Wir waren immer sehr schnell. Die Zeitspanne, die die Behörden benötigten, um eine Platte zu verbieten, reichte in den meisten Fällen, um die komplette Auflage zu verkaufen, bevor die Verfügung bei uns ankam. Die Leute wussten von der bevorstehenden Veröffentlichung, warteten oft schon seit Wochen gespannt darauf, und wenn sie dann kam, stürmten sie die Läden.“

Resultat: Auflage verkauft, Hasan zufrieden. Platte rechtskräftig verboten und Weitervertrieb unterbunden, Militär zufrieden. Ärgerlich war das Spielchen natürlich trotzdem für Saltik, der in manchen Monaten mehr Tage vor Gericht als in seinem Büro verbringen musste.

Als das Militär schließlich in die Kasernen zurückkehrte und die Türkei sich erneut zu einer Demokratie wandeln ließ, gründete Saltik 1991 als Nachfolgerin des Underground-Labels die Plattenfirma Kalan Müzik und erweiterte seine Produktpalette. Schon zu Zeiten der Junta hatte er neben linker türkischer Protestmusik auch Platten in kurdischer Sprache herausgebracht – ein klarer Verstoß gegen das Jahrzehnte lang gesetzlich verankerte Grundprinzip des türkischen Nationalstaates, das die Existenz von nicht-türkischen Minderheiten in Anatolien schlicht leugnete, und deshalb auch deren Sprachen und Kulturen nicht anerkannte. Minderheiten, die sich erdreisteten auf ihrer eigenen Sprache und Kultur zu bestehen, wurden im besten Falle ignoriert, in gravierenden Fällen – wie dem der Kurden – aber auch mit allen Mitteln verfolgt.

Hasan Saltik konzentrierte sich nun zunehmend auf die Musik dieser Minderheiten – und fand sich damit prompt erneut in Opposition zum mittlerweile wieder demokratischen türkischen Staat wieder, der nur sehr zögerlich bereit war – und es immer noch ist – seine ethnischen Minderheiten als eben solche zu akzeptieren.

Auf der Suche nach den fast schon verlorenen musikalischen und kulturellen Schätzen Anatoliens leisten Saltik und seine Mitarbeiter seitdem dennoch Erstaunliches.

Wer wie Hasan Saltik weniger an Scherben und Ruinen als vielmehr an lebendiger Überlieferung verschollener Kulturen interessiert ist, muss mühselig kreuz und quer durchs Land ziehen und in die hintersten Bergdörfer einfallen. Kulturelle Archäologie könnte man das nennen, und in der Tat beobachten Universitäten in mehreren europäischen Ländern und in der Türkei sehr gespannt, was das Kalan-Label so alles zu Tage fördert. Fündig wird Saltik immer wieder, obwohl es den Minderheiten in der Türkei über Jahrzehnte hinweg nicht nur verboten war, ihre Sprache zu sprechen, sondern auch Aufzeichnungen ihrer eigenen Sprache oder Musik zu besitzen.

Die Fundstücke werden aufwändig verpackt und dann auf einen Markt geschickt, der längst weltumspannend ist. Zu CDs wie dem Doppelalbum „Süryaniler“ liefert Kalan bis zu hundertfünfzig Seiten umfassende Büchlein mit. „Süryaniler“ ist eine Sammlung von religiösen und folkloristischen Liedern der Syrianer, die auch heute noch in der an Irak und Syrien angrenzenden Bergregion der Türkei leben und dort immer wieder unter der Verfolgung durch ihre kurdischen Nachbarn leiden müssen. In mehreren Sprachen informiert das Booklet über die Geschichte der Syrianer oder Syrischen Christen – die Syrische ist eine der ältesten christlichen Kirchen -, ihre Kultur und ihre Lieder. Akribisch analysiert der Text Einflüsse in die Musik und geht dabei weit in der Zeit zurück.

Akribisch baut das Kalan-Label sein musikhistorisches Archiv weiter und weiter aus. Manches Liedgut schien schon unrettbar verloren, wie die Musik der Ladinos, der sephardischen Juden, die 1492 aus Spanien vertrieben worden waren und im Osmanischen Reich eine neue Heimat gefunden hatten. Ihre Sprache ist ein seltsam antiquiert klingendes Spanisch, wie es um die Zeit von Cervantes auf der iberischen Halbinsel gesprochen wurde, ihre Musik eine an- und aufrührende Melange aus klassischer iberischer Folklore, arabischen, türkischen und griechischen Elementen und einer Traurigkeit, die an den Fado Portugals erinnert. Auch „Yahudice“, das Ladino-Album, kommt mit dem Kalan-typischen sorgsam zusammengestellten Begleitbuch.

Mittlerweile wandelt sich das politische Klima in der Türkei erneut. Das Land nimmt Abschied vom rigorosen Nationalismus der Vergangenheit und wendet sich mit neu erwachtem Interesse der lange unterdrückten Vielfalt innerhalb der eigenen Grenzen zu. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst von Kalan Müzik. Saltik:

„In den letzten Jahren unterstützen uns nicht nur die türkischen Massenmedien, auch Politiker und Angehörige der etablierten Gesellschaft orientieren sich neu und entdecken Anatoliens Geschichte und seine Kulturen wieder.“

In dem Maße, in dem die türkische Gesellschaft sich öffnete, wandelte sich auch der Anspruch der Plattenfirma an sich selbst. Aus der linken Untergrundklitsche wurde das etablierte Plattenlabel, das mit schöner Regelmäßigkeit musikhistorische Kleinodien ausbuddelt und zum Bewahrer der anatolischen Kulturen geworden ist. Dass diese sich nun selbst wieder entdecken, erfüllt Saltik mit besonderer Freude:

„Die ethnischen Kulturen Anatoliens mögen lange Zeit unterdrückt gewesen oder gar vom Aussterben bedroht gewesen sein, doch nun sind sie wieder sehr lebendig. Es sind vor allem junge Menschen, die neugierig auf die eigenen Wurzeln geworden sind und von sich aus die eigene Geschichte und Kultur weiter erforschen.“

So wie Kardes Türküler, eine Gruppe hoch begabter junger Musiker, die die verschiedenen Volksmusiken Anatoliens neu entdeckt und auf ihre Weise arrangiert und interpretiert. Ihnen kommt es vornehmlich darauf an, die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten, zu zeigen, dass die verschiedenen Kulturen sehr viel mehr miteinander verbindet als nur der gemeinsame Lebensraum. Eher nebenbei ist die Gruppe dabei zu einem der großen Kassenmagneten Kalans geworden. Auch im Ausland.

 

Überhaupt finden die Produktionen aus dem Hause Kalan längst auch grenzüberschreitend Beachtung. Was Saltik zwar freut, ihn aber auch gelegentlich verärgert. Insbesondere immer dann, wenn seine Produktionen von westlichen Kritikern oder Händlern der Sparte „World Music“ zugeschlagen werden. Der Terminus sei Ausdruck herablassender angelsächsischer Arroganz, schimpft er dann, und bezeuge einen latenten Rassismus, der die anglo-amerikanische Popkultur gegen den Rest der Welt stelle und geflissentlich ignoriere, dass der Rest der Welt schon Kultur gehabt habe, als in Nordeuropa noch die Erdhöhle als Eigenheim diente.

Dabei outet sich Saltik bei Gelegenheit gern als waschechter Rockfan, der seit frühester Jugend auf Led Zeppelin und Pink Floyd steht. Dass Kalan Müzik trotzdem keine anatolischen Rockgruppen im aktuellen Programm hat, hat daher auch weniger mit seinen musikalischen Vorlieben als vielmehr mit seiner Einschätzung zeitgemäßer türkischer Rockmusik zu tun: „Ich habe einige Male versucht, türkische Rockgruppen zu fördern. Doch türkische Musiker sind einfach noch nicht so weit. Die überwiegende Mehrheit kopiert einfach blind englische oder amerikanische Gruppen, es fehlt die Eigenständigkeit.“

Zufrieden ist Hasan Saltik mit dem Erreichten noch lange nicht. „Die kulturelle und geschichtliche Vielfalt und Bedeutung Anatoliens ist immens, aber in Europa und Amerika kaum bekannt. Wir wollen dem Rest der Welt ein wenig davon vermitteln, was Anatolien und den Mittleren Osten kulturell ausmacht.“ Das klingt, als sei von Kalan Müzik noch viel zu erwarten.

Hasan Saltik starb am 2. Juni 2021. Mit ihm hat die Türkei einen herausragenden Kurator ihrer viefältigen – und oft unterdrückten – linguistischen, religiösen, ethnischen und kulturellen Traditionen verloren. Das Label Kalan Müzik setzt die Arbeit in seinem Sinn weiter fort.

Eine Kalan- Veröffentlichung aus dem Jahre 2020:

 

C 2004/2022 Edgar Klüsener, Erstveröffentlichung in SPIEGEL Online, 12.04.2004

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Musik Rezensionen

Living Colour

Manchester, Club Academy, 30. September 2017

Die Innenstadt von Manchester ist in eine Festung verwandelt worden. Polizeihubschrauber kreisen über dem Zentrum, Hauptverkehrsstraßen sind verbarrikadiert, überall Polizisten, nicht wenige davon mit einem Kaffee-Becher in der Hand. Den haben sie auch nötig, denn es ist erbärmlich nass. Manchester macht seinem Ruf als Regenhauptstadt der Insel mal wieder alle Ehre. Das Aufgebot gilt der Konservativen Partei von Premierministern Theresa May, die im Messezentrum für die nächsten vier Tage ihren Parteitag abhält. Der Club Academy ist nur knapp einen Kilometer entfernt vom Epizentrum des Geschehens und hier ist alles ruhig. Zumindest äußerlich. Innen hingegen zieht eine Band namens Stone Broken von einem Leder feinster Qualität. Das Quartett aus dem britischen Walsall war auf dem europäischen Festland zuletzt mit Glenn Hughes unterwegs und hat vor allem in Rotterdam einigen Eindruck hinterlassen. Dank der massiven Parteitags-Verkehrsbehinderung komme ich viel zu spät an und es bleiben mir nur die beiden letzten Songs der Band, doch selbst die reichen für einen angenehmen Nachgeschmack. Schlagzeugerin Robyn Haycock und ihre drei Jungs schöpfen aus dem unermesslichen Fundus der Rockgeschichte und werden in vielen Schubladen fündig.

Die Einflüsse reichen vom Seattle-Sound der Grungejahre über klassisch-bluesinspirierten Hammerrock der Siebziger bis hin zu sattem Heavy Metal der Machart Metallica. Weil Sänger Rich Moss zudem ein bisschen wie Chad Kroeger klingt, sind Vergleiche mit frühen Nickelback gar nicht so weit hergeholt, sollten allerdings mit einiger Vorsicht angestellt werden, denn die Unterschiede zu den Kanadiern sind gleichwohl erheblich. In Manchester kommen Stone Broken gut an, obwohl das Publikum eigentlich nur wegen Living Colour hier ist. Das wird sofort deutlich, als Doug Wimbish, Vernon Reid, Corey Glover und Will Calhoun nach kurzer Umbaupause pünktlich wie die Maurer auf die Bühne schreiten. Eine schnelle Begrüßung und schon geht’s los mit dem Robert Johnson-Cover ‚Preaching Blues‘,

bei dem Vernon Reid zum ersten Mal den Ausnahmegitarristen erahnen lässt, der er ohne Frage ist. Dann steigen die vier immer stärker aufs Gaspedal. „The Wall“ ist das nächste Stück und nahtlos geht‘s von da weiter mit dem Living Colour-Klassiker ‚Middle Man‘. Der erste richtige Höhepunkt ist allerdings die geniale Adaption des Notorious B.I.G.- Titels ‚Who Shot Ya?‘. Corey Glover leitet den Song mit einigen ebenso simplen wie erschreckenden Statistiken ein: „Alle fünf Stunden wird in den USA ein junger Afroamerikaner erschossen. Kugeln sind die häufigste Todesursache für afroamerikanische Männer in der Altersgruppe der unter 35jährigen. Zwischen 2001 und 2013 starben 406.496 Menschen an den Folgen von Schussverletzungen.“ Die Botschaft ist klar, Black lives matter, gerade in den USA, wo Polizeigewalt gegen junge Männer aus ethnischen Minderheiten endemisch ist. Die Botschaft kommt auch in Manchester an, vor allem beim afro-karibischen Teil des Publikums, für das zwar der Ge-und Missbrauch von Schusswaffen kaum eine Rolle spielt, wohl aber der institutionelle Rassismus der Polizei, der viele von ihnen beinahe automatisch zu Opfern von willkürlicher Polizeigewalt macht. Mittlerweile haben sich Living Colour endgültig auf Hochtouren gespielt und das Publikum zieht in vollem Umfang mit. Doug Wimbish setzt an zu einem furiosen Bass-Solo, das er mit trügerisch-spielerischer Leichtigkeit zu einem stilistischen Parforce-Ritt gestaltet. So ganz nebenbei demonstriert er zudem, was man so alles an atemberaubenden Klangzaubereien anstellen kann, wenn man den Bass sinnvoll mit digitaler Technologie verkuppelt.

Nun geht es Schlag auf Schlag. Auf das Bass-Solo folgt ein ebenso mächtiges wie inspiriertes Drumsolo, ebenfalls angereichert mit allerlei digitalen Zusatzsounds. Zwischendurch wurde noch eben Elvis für endgültig tot erklärt (‚Elvis Is Dead‘) und dabei der Presley-Klassiker ‚Hound Dog‘ gespielt. Die Zeit vergeht viel zu schnell, und als die Band schließlich zu ‚Cult of Personality‘ überleitet, wird klar, dass das Vergnügen, und ein solches war es von der ersten bis zur letzten Minute, bald vorbei sein wird. In der Tat, während der stürmische Beifall für ‚Cult of Personality‘ noch lautstark tobt, stellt Corey Glover die eher rhetorische Frage ‚Should I Stay Or Should I Go?‘, und dann erreicht der Hurricane, der auch als Living Colour bekannt ist, seinen unwiderstehlichen Höhepunkt. Das ist weit mehr als eine Hommage an Joe Strummer und The Clash, die Vier nehmen den Song auseinander, zerfetzen ihn in seine Einzelteile und setzen ihn virtuos neu zusammen. Sollte Joe Strummer an diesem Abend von seinem Stuhl im Rockolymp aus zugehört haben, er hätte wohl ebenso lautstark Beifall geklatscht wie das Publikum in der Club Academy, als der Song nach gut zehn Minuten endlich ausklang. Für eine Zugabe blieb danach keine Zeit mehr, und das war vielleicht auch gut so, denn noch besser hätte es wohl kaum werden können.

Die komplette Setlist mit weiteren Links zu Videos gibt’s auf Setlist.FM

Photo: By Jonathunder (Own work) [GFDL 1.2], via Wikimedia Commons

Edgar Klüsener

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Aktuell Musik

Tipp: Mila Masu

Gelegentlich gibt’s doch mal gute Nachrichten aus München. Mila Masu ist so eine. Das Quartett aus der bayerischen Landeshauptstadt beschreibt sich selbt als eine Band mit frechen deutschen Texten, rasanten Riffs und treibenden Electronics. Übersetzt heißt das, dass Frontfrau Mila und ihre drei Mitstreiter auf der Bühne richtig gut abgehen, wie das Livevideo zu „Klartext“ beweist. Was der Selbstbeschreibung nicht sofort zu entnehmen ist: Mila Masu besteht aus vier versierten und erfahrenen Musikern, die nicht nur ihr Handwerk verstehen, sondern auch ein Händchen für feine Kompositionen haben. In ihrer Musik vereinen sie gesunde Härte mit einem guten Gespür für eingängige Melodie und einem Faible für manchmal nur vordergründig einfache Arrangements, die bei genauerem Hinhören ganz schön raffininert sind. Da zeigt sich dann der vielfältige stilistische Hintergrund der Musiker, die aus dem Jazz ebenso kommen wie aus dem Punk und denen eine Affiniät zu heavy Rock und Punk gemein ist. Das Debütalbum der Münchener hat inzwischen auch außerhalb der bajuwarischen Metropole einige Aufmerksamkeit erregt. Alles in allem eine Band, die man und frau im Auge behalten sollten.

Jonathan Gold

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